Schwerpunkt · Systemische Therapie Berlin-Wilmersdorf
Migration & Entwurzelung
Migration kann Stärke bedeuten — und zugleich Schmerz: Abschied, Trennung, Heimweh, unsichere Zugehörigkeit, Rollen, die zwischen Kulturen hin- und herspringen. Ob Du Migrant erster oder weiterer Generation bist, kann das alles sehr unterschiedlich gewichtet sein.
Zwischen Welten
Manche Menschen fühlen sich zwischen allen Stühlen: zu viel Erwartung hier, zu viel Schuldgefühle dort — oder ein dauerndes „nicht richtig dazugehören“.
Jemand, der in seiner Heimat lebt, kann zu Hochzeiten und Beerdigungen kommen, Angehörige pflegen, sich von den sterbenden Eltern verabschieden. Du bist weit entfernt, hast vielleicht wegen aufenthaltsrechtlicher Regelungen oder dort laufenden Kriegen kein Recht, in Deine Heimat zu reisen. Deine Familie in der Heimat leidet Not und erwartet regelmäßige finanzielle Unterstützung. Nach ihren Vorstellungen lebst Du im Reichtum, was allerdings nicht der Realität hier entspricht. Deine Kinder denken anders, als es in Deiner Familie seit Generationen üblich ist. Oder Du bist eines der Kinder, die den Erwartungen der Eltern bezüglich Tradition, Religion oder Kultur nicht gerecht wird, sich entwurzelt fühlt, nirgendwo Zuhause fühlen kann.
In der systemischen Therapie schauen wir auf Beziehungsmuster, Loyalitäten, Erinnerungen und die Frage: Was brauchst Du, um heute bei Dir bleiben zu können?
Regeln raus, Mensch rein
Es geht mir nicht um Bewertungen, sondern um Deine gelebte Realität: Belastung, Hoffnung, Wut, Sehnsucht — und Wege, die zu Deinem Leben passen.
Wenn Du Dich angesprochen fühlst
Wenn Du Deine Geschichte nicht in eine Schublade pressen willst, bist Du hier richtig. Lass uns im Gespräch klären, wie ich Dich unterstützen kann.